Banken und Versicherungen: Wie ein besserer Umgang mit Kostendaten Sie zu einem digitalen Sieger macht

Digitale Transformation traditioneller Banken und Versicherer

CFOs traditioneller Banken und Versicherungen stehen unter Beschuss – aus allen Richtungen. Von COVID-19 auf der einen Seite, über die steigende Erwartungshaltung der Verbraucher auf der anderen, bis hin zu einem internen Spagat zwischen investieren und sparen. Ganz zu schweigen von den lauernden Online-Konkurrenten. Mit Feinden hinter jeder Ecke ist die Verlockung groß, einfach zu kapitulieren. Stattdessen brauchen CFOs ein klares Verständnis dafür, wo und wie sie zurückfeuern können. Vor diesem Hintergrund können effektive Finanzmanagement-Tools für CFOs sowohl Schutzschild als auch Waffe sein.

Die Ereignisse des vergangenen Jahres haben schonungslos aufgezeigt, wo Organisationen in diesem Bereich ins Hintertreffen geraten sind. Vor allem die Abhängigkeit von Altsystemen wird sie künftig benachteiligen. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage der Lloyd's Bank ergab, dass knapp zwei Drittel (62 %) der Führungskräfte, die an veraltete Prozesse und Systeme gebunden sind, eine Erhöhung der Investitionen in Technologie und Kernsysteme für ihre jeweiligen Finanzinstitute planen.

Adrian Walkling, Leiter des Bereichs Finanzdienstleistungen bei Lloyds Bank Commercial Banking, kommentiert die Studie: "Technologie ist entscheidend für die langfristige Verbesserung der Produktivität in der Branche, der Wettbewerbsfähigkeit und der Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen." Aber diese Voraussicht und diese Ausgaben müssen nun vor dem Hintergrund knapper werdender Budgets erfolgen – die Erwartung ist, mehr zu erreichen mit weniger Ressourcen.

Dies führt laut Gartner zu internen Konflikten – 82 % der Befragten gaben an, dass fortschrittliche Datenanalysetechnologien und -Tools oberste Priorität haben. Allerdings erwarten fast ebenso viele (78 %), dass es schwierig sein wird, ihre Ziele in diesem Bereich im nächsten Jahr zu erreichen. Um diese unternehmensbezogene Pattsituation in einen breiteren Branchenkampf zu verwandeln, brauchen Unternehmen einen besseren Einblick in ihre Kostendaten und ein besseres Ziel, wenn es darum geht, in ihre digitale Zukunft zu investieren.

Eine wachsende Liste von Rivalen

Wenn man sich die Druckpunkte genauer ansieht, wird die Notwendigkeit digitaler Investitionen in diesem aktuellen, schwierigen Klima deutlich. Die Auswirkungen von COVID-19 haben Investitionen erschwert. Trotzdem besteht die Notwendigkeit, nach potenziellen Geschäftseinbußen automatisierter, effizienter und rationeller zu werden, was an sich schon ein gewisses Maß an Investitionen erfordert – das ultimative Dilemma.

Hinzu kommt die stärkere Nachfrage der Kunden. Nach über einem Jahr Homeoffice und verbesserten technischen Annehmlichkeiten erwarten sie nun "Digital-first"-Erfahrungen. Natürlich ohne auf traditionelle, physische Markenangebote verzichten zu wollen. Wird dieses Bedürfnis nicht befriedigt, führt dies wahrscheinlich zu Kundenverlusten, wie eine PWC-Umfrage von Juni 2020 zeigt. Diese ergab, dass 41 % der Versicherungsnehmer, die technikbedingte Schwierigkeiten mit einem Anbieter hatten, wahrscheinlich zu einem anderen Unternehmen wechseln werden.

Und es mangelt ihnen nicht an Optionen, wenn sie sich nach Alternativen umschauen: Zum einen besteht die Bedrohung durch traditionelle Wettbewerber, die ihre Kostendaten vielleicht schon besser im Griff bzw. die Umstellung vollzogen haben und diese Nachfrage der Verbraucher erfüllen. Daneben gibt es aber eine immer größer werdende Gruppe von reinen Online-Anbietern wie Monzo, Revolut, Starling und Lemonade. Kunden haben nicht nur mehr Auswahl als je zuvor, sondern auch eine fertige digitale Alternative, wenn ihre Ansprüche nicht sofort erfüllt werden.

 

Eine datengetriebene Transformation vom Opfer zum Sieger

Aber wie können CFOs den Spagat zwischen der Notwendigkeit zu investieren und der Notwendigkeit zu sichern und zu schützen schaffen? Die Antwort: Einfach wissen, wo sie angreifen müssen. Wenn Automatisierung die Kosten einer Schadenabwicklung um bis zu 30 % senken kann, sind die Kosten, die entstehen, wenn man nicht in diese Technologie investiert, wahrscheinlich viel höher als die anfängliche Umstellung.

Ressourcen freizusetzen, um den Investitionsprozess in neue Technik zu beginnen, ist jedoch leichter gesagt als getan, wenn die Kostendaten aus zahlreichen Quellen sowohl intern als auch extern kommen. Ganz zu schweigen von den Kostendaten für IT-Dienstleistungen, die nicht zentral über die IT-Abteilung eingekauft werden. Dies wird noch schwieriger, wenn die Verwaltung über eine Reihe von Tabellen erfolgt, die anfällig für menschliche Fehler und wahrscheinlich veraltet sind, sobald sie geteilt werden.

Finanzmanagement-Tools sind der beste Weg, um einen Echtzeit-Einblick in Betriebs-, Projekt- und Lieferantenkostendaten zu erhalten. Sie liefern Ihnen nicht nur ein Schutzschild gegen äußere Einflüsse, sondern helfen Ihnen, einen Fahrplan zu erstellen – einen optimalen Angriffsplan, wie Sie Liquidität freisetzen, Verbündete in der Technik finden und ein Sieger in der digitalen Welt werden.

Weitere Einblicke in dieses Thema, einschließlich der Frage, wie CFOs von Banken und Versicherungen die Kosten und die Komplexität von Altsystemen bewältigen und das digitale Spielfeld effektiv ausgleichen können, erhalten Sie in unseren Webinaren zur digitalen Disruption.


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Ronnie Wilson

Geschrieben von Ronnie Wilson

Der Group Executive Vice President von Serviceware, Ronnie Wilson, hat über 30 Jahre internationale Erfahrung in der IT-Branche, darunter 11 Jahre als CEO eines FTSE 100-Unternehmens, das er 2008 durch die Finanzkrise bis zum Verkauf 2009 führte. Jetzt, in diesen schwierigen und unsicheren Zeiten, hat er eine Reihe von Blog-Beiträgen verfasst, die aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, insbesondere in herausfordernden wirtschaftlichen Umgebungen und Krisen. Er spricht über relevante Situationen, mit denen sich Führungskräfte konfrontiert sehen und erklärt herausfordernde C-Level-Szenarien und wie diese während eines Konjunkturaufschwungs gemeistert werden können.


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