IT-Kostenreduktion als Wachstumsstrategie

    Wie sieht optimale IT-Kostenkontrolle aus? An anderer Stelle haben wir bereits über einige Quick Wins des IT Financial Management gesprochen. Dieses Mal gehen wir einen Schritt weiter und stellen uns der logisch folgenden nächsten Frage: „Und jetzt?“

     

    Von den Besonderheiten der IT-Kosten

    Wenn Sie über die bloße Existenz eines IT-Servicekatalogs hinaus wissen wollen, was Ihr IT leistet, müssen Sie ein Sie herausfinden, welchen Wert Sie genau für Ihr Unternehmen generiert. Welchen Weg geht ein IT-Investment entlang der Wertschöpfungskette, um zu vollständigen Business Services beizutragen. Im Idealfall können Sie genau identifizieren, wie viele und welche IT-Ressourcen aus den Kostenstellen zu einem bestimmten Business Service beigetragen haben. Dieser Ansatz wirft jedoch eine Frage auf:

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    Ausgezeichnete Frage! Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Traditionellerweise verwalten Firmen ihre IT-Kosten mithilfe von komplexen Excel-Tabellen. Heutzutage gibt es spezialisierte Software-Tools für das IT Financial Management, die diese Prozesse vereinfachen und automatisieren. Des Weiteren ermöglichen sie eine vollständige Übersicht über die Kostenzuteilung an jeder Station der Wertschöpfungskette. Diese Stationen lassen sich in einem so genannten Cost-to-Service-Flow visualisieren. Sehen wir uns das Ganze etwas genauer an.

     

    Der Cost-to-Service-Flow

    Wie der Name „Cost-to-Service-Flow“ vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Darstellung der detaillierten Zuteilung der IT-Kosten vom Hauptbuch bis zu fertigen Business-Services. Das Ziel ist die Feststellung der Total Cost of Ownership (TCO) spezifischer Business Units, sodass Sie alle damit verbundenen Kosten bis zu ihren Wurzeln zurückverfolgen kann. Ein vereinfachtes Modell des Cost-to-Service-Flow sähe in etwa so aus:

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    Üblicherweise werden IT-Kosten vom Hauptbuch auf die verschiedenen Kostenstellen verteilt – z.B. Arbeitskräfte, Hardware/Software, Telekommunikation, in anderen Worten: die grundlegen Bausteine Ihrer IT. Diese Ressourcen werden dann auf die sogenannten IT-Türme verteilt, d.i. Vorprodukte wie das IT-Management und die Datenspeicherung. Von dort werden diese zu verschiedenen IT-Produkten und –Services delegiert, die dann zur Umsetzung von Business-Services verwendet werden. Dieses Schaubild ist selbstverständlich recht rudimentär, während die durch ITFM-Tools ermöglichte Ansicht wesentlich detaillierter ist und einen Drill-Down bis zur kleinsten Kosteneinheit ermöglicht. 

    Hoffentlich ist der Nutzen eines solchen Überblicks klar: statt IT wie eine bloße Notwendigkeit zu behandeln, erhalten Sie Tatsächlich Klarheit darüber, was Ihre IT leistet, um Ihrem Unternehmen beim Wachstum zu helfen. Sie sind in der Lage, einerseits essenzielle Komponenten und andererseits eventuelle Redundanzen in Ihrer IT zu analysieren. Schließlich werden Sie in der Lage sein, Kosten einzusparen und ein profitableres Geschäft zu führen – getrieben von Ihrer IT.

    Es ist ein wichtiger Schritt bei der Optimierung der Service-Finanzen, einen Überblick über den Cost-to-Servce-Flow zu gewinnen. Finden Sie heraus, was Sie darüber hinaus noch tun können, um Ihr ITFM zu verbessern, in unserem kostenlosen Whitepaper "Die 10 Schritte des erfolgreichen IT-Kostenmanagements.

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